Archiv für September 2011

postheadericon Feuerlegen in Venedig

Österreich-Bezüge im Simbabwe- und Roma-Pavillon

 

„Die Idee einer Nation muss als Vorstellung von Gemeinschaft erneuert werden“, steht im niederländischen Pavillon auf der Biennale Venedig. Der thailändische Pavillon in einem Kaffeehaus erfindet die eigene Nation „Navinland“ und Wachmänner mit Pistolen bewachen den illuminierten Gottvater, fliegend mit Gänsen, von Tintoretto („La creazione degli animali“ 1518). Der illuminierte Jesus gibt anderen zu trinken. Simbabwe und die Roma stellten zum ersten Mal aus.

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postheadericon EVIAN 38 und die Folgen

Exilforschung trifft Flüchtlingsbetreuung

 

„Wir hatten hier eine Pionier-Tagung, schwer arbeitende Flüchtlingsbetreuerinnen tauschten sich mit Exilforscherinnen aus“, sagt Siglinde Bolbecher von der Theodor Kramar Gesellschaft am Schluß. „Viele Länder führten wegen der jüdischen Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg erstmalig die Visumspflicht ein. So erhielten für Großbritannien nur wenige Fachkräfte und jüdische Kinder die Einreiseerlaubnis, alle anderen nur, wenn sie als Dienstboten angefordert wurden“, sagte sie am Anfang. „Die Konferenz von Evian 1938 begründete die moderne Flüchtlingspolitik!“ Bolbecher ist dagegen, dass sich die Exilforschung momentan Begriffe der Migrationsforschung aneigne und warnt vor Unschärfe, Antisemitismus „in einer antipolitischen Rassismus-Debatte versinken zu lassen!“.

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