Artikel-Schlagworte: „Frauendiskriminierung“

postheadericon “Hyänen der Lust” und Tragetiere

Ausstellung: Frauen im Ersten Weltkrieg im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien.

Soll der düstere neue Hauptbahnhof mit seinen schwarzen Wänden und seinem schweren Dach eine Art Erinnerungs-Blitz sein? Denn dieser deutet genau aufs Arsenal und weist damit darauf hin, dass der Bahnhof ursprünglich für Soldaten und den Krieg erschaffen wurde. Sogar das Heeresgeschichtliche Museum mit seinem Backsteinbau wirkt dagegen freundlich, zumindest der kleine Raum neben dem Eingangstor, der mit 16 Schautafeln (englisch!) zum Thema „WoMen at War, k.u.k. Frauenbilder 1914 – 1918“ voll gestellt ist. Hier erfährt man erstaunliche Dinge, über das fleißige offizielle Kriegsfürsorgeamt des k.und k. Kriegsministeriums z.B., oder dass in Sarajevo auch die „Gattin Gräfin Sophie von Hohenberg“ ermordet wurde und dass Frauen „harte körperliche Arbeit in der Rüstungsindustrie“ leisteten, die „wichtigste Aufgabe aber die sparsame Haushaltsführung“ war. Es gab Vorträge und Kurse über die Möglichkeiten „aus Nichts etwas zu machen“.

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postheadericon Endlich olympisch fliegen

Von links: Meaghan Reid aus Calgary, Lindsey Van aus Park City, Utah, Karla Keck aus Oconomowoc, Wisconsin und Jessica Jerome aus Park City

Skispringerinnen dürfen hüpfen: Ein Gerichtsurteil in Kanada hat das Ende der Diskriminierung von Skispringerinnen beschleunigt. Das Olympische Komitee sträubte sich zwar noch kurzzeitig, aber 2014 in Russland werden Damen von der Schanze fliegen. Die Warterei hat lange genug gedauert – ganze drei Generationen durften nicht olympisch springen.

Von Kerstin Kellermann und Sefer Ülger

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